Der Necke über -> den Necke

Was man über mich wissen sollte

Mein Leben ist etwas, das andere als erfüllt bezeichnen würden. Ich selber bevorzuge es, mit der Gesamtsituation meist unzufrieden zu sein. Gut, es gibt Ausnahmen. Wenn ich meine Frau oder meine Kinder im Arm halte, dann bin ich glücklich. Das ich meinen Eltern nah sein kann und dabei tief im innern dankbar bin, sie noch zu haben. In diesen Momenten kann ich mich zu einem Gefühl von Liebe und Zufriedenheit hinreißen lassen.

Ansonsten bin ich ein, naja, sagen wir mal: eher schwerer Menschentyp. Wenn ich Menschen mit meinen Launen an die Grenzen des Ertragbaren bringe, dann liegt das einfach meistens an meiner tief empfundenen Hassliebe allen Menschen und ganz besonders mir selbst gegenüber.
Schwerer Satz, ich weiß. Das wäre auch eine meiner komplizierteren Charaktereigenschaften: Ich finde kein kurze Erklärung. Ich kann mich einfach nicht kurz fassen wenn keine Grenzen definiert sind. Kann ich nicht. Wirklich.

Nach der Schulzeit machte ich eine Lehre als Schriftsetzer und Systemtechniker – ohne eine Ahnung zu haben, was mich erwartet. Diese Ausbildung, damals noch sehr praxisorientiert, war der Grundstein für die kommenden kreativen und herausfordernden Jahre. Ich habe noch das Handwerk gelernt und nicht nur theoretisches Grundwissen.

Danach kam auch der verpflichtete Abstecher zur Bundeswehr. War eine schöne Zeit in Frankenberg an der Eder. Schichtdienst, viel Sport und viel Zeit zum Lesen 🙂 Ehrenhaft die Entlassung als Hauptgefreiter der EloKa.

Nach dieser Zeit wurden die fachlichen und beruflichen Querschläger meiner Tätigkeiten immer häufiger und ausladender. Firmen mit spezielleren Anforderungen erschlossen (mal mehr, mal weniger) neue Aufgaben- und Wissensgebiete. Insgesamt 6 Firmen wurden über kurz oder lang bisher mein Zuhause.

Zur Zeit kann ich beruflich meine Leidenschaften für Photoshop, InDesign oder Illustrator von Adobe austoben. Die meiste Zeit verbringe ich aber mit der Konstruktion von Dingen in Cinema 4D von Maxon.

Ich trage mein halbes Leben schon ein Kreuz als Glücksbringer, gehe aber nicht regelmäßig zur Kirche. Nur zur Kirmes, zu Hochzeiten und Beerdigungen. Ach ja und zu Weihnachten natürlich. Meine Freunde nennen mich “Der Necke” oder auch nur  “Necke”, was zu meinem Spitznamen geführt hat. Bei aller Miesepetrigkeit habe ich aber immer (schwarzen) Humor und höre für mein Leben gern Filmmusik.

Boah… das ist ja fast schon ne Bewerbung 😀 Das war es aber über mich hier im Netz, reicht ja auch 🙂
Liebe Grüße!