10. Januar 2026

Zurück auf Anfang

Zum Jahreswechsel 2024 war ich sicher nicht der einzige, der innerlich um ein besseres, ruhigeres, entspannteres, gesünderes und (im positiven Sinne) erfüllteres Jahr 2025 gebeten hat.

Hat uns 24 geschlaucht und gebeutelt und gerade zum Ende des Jahres noch mal richtig gefordert, sollte es doch möglich sein, das neue Jahr gelassen zu beginnen und mit Würde durchzustehen.

Aber was soll ich sagen: Es wurde nicht besser. Oder irre ich mich? Persönlich für mich: Ein richtiges Scheißjahr. Klar, es gab hier und da Lichtblicke und schöne Momente. Aber der Rest: Einfach für die Tonne.
Beruflich wie Privat war alles eher ein Spießrutenlauf, es gab mehr Todesfälle inner- und ausserfamiliär als man ertragen kann, Krankheiten und Rastlosigkeit wohin man schaute.

Am Ende des Jahres 2025 habe ich nichtmal die Kraft und Geduld aufgebracht, einen schönen Jahresrückblick zu schreiben. Überhaupt war dieses Jahr für mich zumindest eher eine Abhandlung von Aufgaben und einem „einfach nur weiter machen“. Man kommt sich vor wie eine Puppe, ein Roboter, eine Figur im Spiel des Lebens. Genau. Wie plakativ!

Die Hoffnung

… stirbt zuletzt. Selbstbestimmung kann man lernen. Eine Sache hatte ich mir für dieses Jahr vorgenommen: Weniger Nachsicht zu zeigen. Nicht jede Veranstaltung mitzunehmen „weil es sich so gehört“ oder „weil es ansonsten nur wieder Stunk gibt“. Warum nicht einfach mal tun, worauf ich als Mensch Lust habe? Zum Beispiel diesen Blog schreiben. Öfter als zweimal pro Jahr. Ich habe länger Zeit mit der Übernahme der alten Artikel hier verbracht als in den letzten Jahren mit dem Schreiben neuer Inhalte.

Auch sollte man die Prioritäten mehr auf sich legen als auf die Absicht, anderen zu Gefallen. Das klingt leichter als es in der Realität ist. Man verletzt schnell, man wird schnell als Querulant und Miesmacher abgestempelt. Die Mitmenschen fragen schnell: Was ist denn in den gefahren? Stimmt was nicht mit ihm oder ihr?

Also wundert Euch nicht, wenn ich vielleicht mal ohne genauen und verständlichen Grund eine Party auslasse oder beim Gartenfest fehle. Vielleicht dient das nur meinem Selbstschutz.

Aber wie ich mich kenne, lasse ich eh kaum was aus 😀

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Michael Necke mit grimmigem und mit nett lächelndem Gesicht

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46 Jahre, Skeptiker, Querulant, Misanthrop, Lieblingsmensch, Perfektionist, Schlamperich, Harmonie-Sucher, bester Freund, schlimmster Feind, Vater, Sohn, Ehemasseur.

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